Montag, 1. Juni 2009

Vom Feiermuffeln und anderen Deutschen

Alte Menschen wandeln durch den Park, Entenfamilien machen ihren Feiertagsausflug auf dem See. Alleinerziehende Mütter schubsen unermüdlich ihre Kinder auf den Schaukeln des Spielplatzes an. Es ist Feiertag, was in dieser Gesellschaft so viel heißt wie ein zusätzlicher arbeitsfreier Tag in einer stressigen Woche. Er wird dafür genutzt die liegengebliebene Hausarbeit zu machen, sich um den Garten zu kümmern oder den fehlenden Schlaf nachzuholen. Warum macht kein ganzes Stadtviertel den Park unsicher, grillt und feiert und lacht gemeinsam?
Dabei gibt es doch auch den Spruch: "Man soll die Feste feiern wie sie fallen." Ich suche hier in Deutschland einen Feiertag oder ein Fest, das tatsächlich noch gefeiert wird. Schaut man in andere Kulturen oder nur Nationen wird dort ausgelassen gefeiert, was der Kalender zu bieten hat. In den USA begeht man regelrecht ein Volksfest am Independence Day und auch an Thanks Giving würde niemand auf die Idee kommen allein zu bleiben, in anderen Ländern feiert man ausgelassen alle religiösen Feste, die sich auftreiben lassen, am liebsten mit der ganzen Straße oder dem ganzen Dorf oder auch eher traditionelle Familienfeste feiert man dann wirklich mit der ganzen Familie, zum Beispiel die berühmte türkische Hochzeit, die überhaupt kein richtiges Fest ist, wenn nicht wenigstens 100 Personen da sind und in Deutschland reicht einigen eine Hochzeit mit Eltern, Schwiegereltern und Trauzeugen und feiern heißt, gemeinsam irgendwo essen zu gehen und auch Weihnachten ist für viele auch nur aus dem Grund der Geschenke relevant, ein Familienfest ist es kaum noch und religiöse Bedeutung hat es sowieso für die wenigsten, was auch nicht schlimm wäre, wenn man die Zeit wenigstens nutzen würde um in Gemeinschaft eine schöne Zeit zu verbringen und nicht von Tante A zu B hetzen würde um Geschenke einzusammeln.
Was Ausländer immer wieder entsetzt, ist die Tatsache, dass wir Deutschen nicht einmal unseren Nationalfeiertag (für alle, die sich gerade fragen, welcher das ist: Tag der deutschen Einheit am 03. 10.) vernünftig und ausgelassen feiern und ihm kaum Bedeutung beimessen.
Da stellt sich wieder die Frage, wie man der Jugend ein gesundes Verhältnis zu ihrem Land und ihrer Geschichte beibringen soll, wenn man nicht einmal die positiven Ereignisse der Vergangenheit feiert, sondern man ihnen nur sagt, dass sie schulfrei haben und auch alle Läden geschlossen. Wie soll denn auch ein Zusammengehörigkeitsgefühl entstehen und alle Menschen, die in Deutschland leben, integriert werden, wenn es kein Fest gibt, dass alle gemeinsam feiern können?

Montag, 25. Mai 2009

Vom Glück der Veränderung

"Man weiß nie, was daraus wird, wenn die Dinge verändert werden. Aber weiß man denn, was daraus wird, wenn sie nicht verändert werden?" (Elias Canetti)
Wenn man den Schritt wagt und sich auf eine Neuheit in seinem Leben einlässt, werden andere bald nachfolgen. Jede weitere Neuartigkeit kostet nur noch die Hälfte an Mut oder Überwindung. Wenn man den Trott des Lebens verändert, dann scheint gar nicht mehr aufzufallen, was neben der geänderten Kleinigkeit, in Wechselwirkung damit, noch anders wird.
Es gibt Menschen, die Veränderung scheuen, weil sie meinen ihr Leben sei ganz in Ordnung oder weil sie sich vor Reaktionen der Umwelt fürchten oder weil sie keine Energie dafür aufbringen können oder möchten.
Es ist nicht auch immer sinnvoll ein langweiliges, aber geregeltes Leben gegen die große Unsicherheit einzutauschen, aber die Sinnhaftigkeit ist in unserem Leben generell nur in geringen Maße ausschlaggebenden. Wir lassen uns oft von anderen Dingen leiten, wie Spaßfaktor, Risikobereitschaft, soziale Erwünschtheit oder einer rationalen Kosten- Nutzen- Rechnung, die prae actio gar nicht vollständig absehbar sind.
Da der Zustand "Glück" nur von kurzer Dauer ist und immer wieder neu herbeistimuliert werden muss, sollten wir jede Veränderung, die sich uns bietet nutzen, denn selbst wenn sich eine Verschlechterung der Gesamtsituation ergeben sollte, ist das Glücksgefühl bei der nächsten positiven Veränderung um ein Vielfaches größer. Wenn wir aber schon nach unserer Veränderung eine sehr schöne Emotion verspüren, dann aber frustriert sind, weil sie schnell verflogen ist, dann liegt das an der Flüchtigkeit des Glücks. Die Tatsache allein, dass die Änderung Positives weckte, zeigt die Richtigkeit unserer Entscheidung.
Es ist aber nicht immer leicht sein Leben zu verändern, es kostet Kraft, es kostet Geschwindigkeit, die bei der Routine einfach da wäre und vorallem braucht es Kreativität oder aber man hat Freunde, die einen auf neue Ideen bringen, mit denen man sich weiterentwickeln kann oder die einfach nur mit einem Motivationsschub zur Seite stehen.
Ich habe in den letzten Wochen viele Dinge ausprobiert: neue Speisen gegessen, neue Hobbys angefangen, neue Spiele gespielt, neuen Sport gemacht, alten Ballast beseitigt und kann nur sagen, dass es eine sehr fröhliche Zeit ist und dass es mich jedes Mal stolz macht, wenn ich neue Dinge lerne oder entdecke oder erkunde und ich will Veränderung als festes Lebenskonzept in meiner Zukunftsplanung.
Ich will nicht zu behaupten wagen: Je geregelter ein Leben, desto weniger Glücksmomente. Aber diese These ist durchaus vorstellbar.
So lasst uns aufbrechen ein neues Hobby zu suchen, das Freude, Farbe und Abwechslung in unser Leben bringt oder lasst uns einfach nur nicht ganz so gewöhnliche Dinge tun.

Freitag, 22. Mai 2009

Vom Alkohol und anderem Pöbel

Gestern betrieb ich eine kleine Feldforschung und daraus entstand mein Tag der Erkenntnis: Ich habe jetzt endlich verstanden, warum wir Jugendlichen bei der älteren Bevölkerung so einen schlechten Ruf haben und dass dieser Ruf auch noch gerechtfertigt ist, wenn auch nicht allgemeingültig.
Ich habe mir gestern einen schönen freien Tag gemacht und spazierte an der Elbe entlang und diverse Gruppen feierten ihre ausgesprochen durstige Männlichkeit. Das ist ja auch ok, wenn es auch jeder Logik entbehrt, sich nur deswegen hemmungslos zu betrinken, weil es im Kalender steht.
Aber worauf ich eigentlich hinauswollte ist, dass man einen klaren Unterschied innerhalb dieser männlichen Feiermeute feststellen konnte. So waren die 40er und 50er Männer sehr betrunken, aber höflich, sie machten für Frauen Platz oder versuchten es zumindest, sie boten großzügig ihre Grillwürstchen und Schirme an, stellten sich freiwillig in den Seitenwind, der den Regen schräg durch die Gegen wehte, damit die dahinterstehenden Mädels trocken blieben an.
Die End- 20er und die 30er waren betrunkener als die alten Herrschaften, brannten den Grill komplett an, aber sie verbrachten ihre Zeit mit harmlosen Ballspielen und luden auch Umstehende und Vorbeikommenende höfflich dazu ein, andere dieser Altersgruppe boten sogar alten Frauen an, sie sicher die Treppe hochzugeleiten, was aufgrund des Alkoholspiegels keine gute Idee schien und die Oma auch dankend ablehnte. Aber immerhin haben sie ihre Manieren nicht verloren, egal wie unsinnig sie in der Situation waren.
Aber die 16 bis 19 jährigen und Anfang- 20er haben in ihren Alkoholrausch nicht nur jegliche Körperbeherrschung, sondern auch alle Umgangsformen verloren. Sie schreien Obzsönitäten, pöbeln Ausländer und Frauen an, versetzten einen ganzen Bus in Angst und Schrecken, sind bis unter die Zähne bewaffnet und können dank des Alkohols nicht mehr kontrollieren, was sie damit machen. Die dazugehörigen betrunkenen Mädels feuerten ihre Jungs fleißig an oder stachelten sie zu noch mehr Aggressionen an, mit Sätzen wie: "Eh der Opa da drüben guckt dich/mich ganz blöd an, zeig dem mal, wo der Hammer hängt."
Man kann dieses Verhalten auf den überhöhten Alkoholkonsum schieben, da stellt sich dann aber die Frage, ob man so viel trinken muss, dass man komplett außer Kontrolle gerät oder ob man nicht schon aufhören kann, wenn man einfach nur ein wohliges Gefühl im Kopf hat und lustig drauf ist.
Aber ich glaube, dass der Alkohol nur als Ausrede benutzt wird, denn als sie ihre Sachen gepackt haben, waren sie sicher noch fast nüchtern, warum nimmt man dann Messer mit? Außerdem denkt man sich solche Pöbeleien und ekeligen Kommentare in diesem Zustand nicht mehr aus, d. h. sie liegen den Leuten auch nüchtern auf den Lippen, sie trauen sich nur nicht sie auszusprechen.
Wie kommt jetzt der schlechte Ruf der ganzen Jugend zustande, wo doch nur in einer solchen Ausnahmesituation wie dem Feiertag des Saufens ein solches Verhalten zu Tage tritt? Weil die älteren Leute uns an anderen Tagen gar nicht sehen, wir gehen morgens vor dem Erwachen der
Rentner aus dem Haus und kehren abends zurück, wenn sie schon vor ihren vorabendlichen Lieblingsserien sitzen. Aber an diesen Feiertagen müssen ja auch die Rentner einen Sonntagsausflug machen, die haben ja sonst auch immer so viel zu tun und außerdem laufen ja die Lieblingsserien nicht und an anderen Tagen trifft man ja auch keine Leute. Also passiert es das sehr viele Alte sehr viele ausgelassen feiernde Junge sehen, die sonst nicht wahrgenommen werden, wenn sie brav hinter ihren Heften in der Bahn sitzen.
Aber trotz dieser Wahrnehmungsverzerrung ist es erstaunlich, wie viel Wahrheit in unserem Ruf steckt und wie peinlich, unmöglich und ekelhaft sich manche Jugendlichen in der Öffentlichkeit benehmen können.

Sonntag, 17. Mai 2009

Sex, Drugs, and Perfume

In Süskinds "Das Parfüm" versucht der Antiheld, die Essenz des Menschen zu erhalten, die er genauso riechen kann wie orchideen, Abfall, Metall oder Tierhaar.
Die Psychologie weiß seit einiger Zeit, dass menschliches Verhalten stark durch Geruchswahrnehmung beeinflusst wird. In einem nach Kaffee und vielleicht Veilchen duftenden Geschäft kauft der Kunde mehr, als wenn es nach Verpackungsplastik und Scheuerseife riecht. Neben jemandem, der einen angenehmen Körpergeruch oder einen dezenten Duschgel-, Deo-, Parfüm-Odor ausstrahlt, sitzen wir lieber als neben einem Hemd, dem man seine dreitägigen Schweißränder anriecht. Sogar bei der Wahl unseres Sexualpartners, so unterstellt uns die Psychologie (und die gesamte duftstoffproduzierende Industrie, ganz nebenbei), gehen wir komplett der Nase nach.
Wie viel steckt denn eigentlich in uns allen von Süskinds Antihelden? - Wesentlich unterscheiden wir uns natürlich darin, dass er nicht zwischen Gut und Schlecht differenziert - wir hingegen stecken aber ganz klar in Schubladen: "Mag ich", "Mag ich nicht", und all die Abstufungen dazwischen. Und das gilt natürlich nicht nur für Essens-, Blumen- und sonstige Gegenstandsgerüche, sondern ganz besonders für Menschen.
Wenn ich Menschen rieche - also auf Sympathie beurteile - passiert ein interessantes Phänomen: je weniger gerne ich jemanden riechen mag, desto leichter fällt es mir, die Essenz aus einer Person zu ziehen.
Bei der Kichererbse zum Beispiel fällt es mir sehr schwer, eine geruchliche Essenz zu finden und mich auf maximal vier Hauptbestandteile zu beschränken, sondern sie ist für mich ein riesengroßes, breit gefächertes Duftfeld: leichter Blümchenduft wegen ihrer Fröhlichkeit, der salzige Geruch von Meerwasser aus ihrem Freiheitsbedürfnis, Früchtetee-Duft aufrgund ihrer Vorliebe für süße, süße Sachen - insbesondere Säfte und Nektare -, Kamelienduft wegen ihrer originellen, intellektuellen, manchmal überraschenden Eigenschaften, greller Kirschlolli-Geruch wegen ihrer Buntheit und Quirligkeit, und eine Menge anderer Gerüche, die ich nicht genauer auseinandernehmen kann, sondern die einfach durcheinander schwirren.
Nun im Gegensatz dazu zu den krummen Gewächsen unter den Mitmenschen, die ich nicht so gut riechen kann.
Da wäre zum Beispiel A, der für mich den schweren Weihrauchgeruch angestrengter Originalität und Intellektualität ausstrahlt, sowie den selbstprofilierenden, sich selbst hervorhebenden und eitlen "Los-lob-mich!"-Geruch von Vanille.
Oder die schreckliche B aus M, die ich etwas näher kennengelernt habe und deshalb in noch mehr Duftstoffe aufspalten kann: der Geruch von faulenden Eiern, der aus einem begrenzten Horizont resultiert, in dem jegliches menschliche Potenzial vor sich hinfault, weil es sich nicht entfalten kann; Der schwere Geruch von gerade die Blüte überschritten habendem Mohn, der für ihren verzweifelten Versuch steht, originell und besonders elegant & ästhetisch sein zu wollen, wobei sie aber leider in langweilige und hässliche Klischees verfällt und darin stecken bleibt; Der strenge Benzingeruch von Intoleranz; Ein dumpfer Geruch von Minderintelligenz und mangelndem Intellekt, vielleicht so, wie wenn man, den letzten Rest Energy-Drink noch im Mund, seine Nase über die leere Trinkdose hält.

Grenouille, Süskinds Antiheld, ist zumindest mir nicht allzu fremd. Das ist ja das Schreckliche an Antihelden: Sie kommen einem befremdlich, abschreckend, unnah vor, aber ein primitiver, unbewusster Teil in uns fühlt sich (wie nur? wir wollen es uns nicht eingestehen) davon angesprochen.

Und wie riechst du heute?

Samstag, 16. Mai 2009

"YOU'RE UNDER A TEST"

"Teste jetzt dein Wissen"-"Wie gut im Bett bist du wirklich"- "Welcher Job passt zu Ihnen"- "Bist du geeignet für dein Ingenieursstudium"- "Welcher prominenten Person entsprichst du am ehesten"
Von überall her brüllen uns diese Selbsterkennungsmöglichkeiten entgegen. Egal ob Arbeitsagentur, Internet, Berufsberatungscenter, Zeitschriften, alle wollen, dass wir uns testen. Überall und in allen Bereichen, ob in intimen, öffentlichen, komplexen oder langweiligen, kann man sich selbst evaluieren.
Ständig werden wir damit konfrontiert uns selbst einschätzen zu müssen, testen in mehr oder weniger durchsichtigen Tests unsere Werte für Neurotizismus, Zufriedenheit oder Motivationsfähigkeit, wundern uns kurz, was unsere Vorliebe rote Socken zu tragen damit zu tun, akzeptieren aber jede noch so abwegige Frage und sind am Ende irritiert, warum wir unser Leben noch alleine bewältigen können und keine Zwangsstörung haben, obwohl uns die Testauswertung dringend empfiehlt uns in die Psychiatrie einweisen zu lassen.
Je mehr Tests wir zu einem Aspekt machen, desto weniger ermöglichen wir uns eine eindeutige Selbsteinschätzung, denn jeder Fragebogen kommt zu einem anderen Ergebnis. Mal sind wir hochgradig suchtgefährdet, ein anderes Mal widerstehen wir souverän jeder Versuchung und sind extrem diszipliniert, wären somit idealgeeignet für eine Diät, wenn wir uns nicht so gut unter Kontrolle hätten, dass diese überhaupt gar nicht mehr nötig ist. Während uns ein anderer Test eben bescheinigt hat, dass 3 Kilogramm weniger nicht schaden könnten. Am Ende eines Testmarathons, den wir machten um gewisse Dinge klarer zu sehen, sind wir nur irritiert und verunsichert oder auch erheitert, aber definitiv nicht schlauer.
Die meisten dieser Test müssen wir nicht machen und tun es auch nicht. Manche machen wir aus Spaß. Andere leichtdurchschaubare Tests machen wir um unser Selbstwertgefühl ein wenig aufzupolieren. Aber gegen einige Test können wir uns kaum wehren, zum Beispiel in Vorstellungsgesprächen, bei Eignungstest für die Uni und vielleicht auch bald beim Hausarzt, denn denen werden immer wieder zeitsparende Schnelltests für Depression oder Alkoholmissbrauch nahe gelegt, damit sie noch weniger Zeit mit den Patienten verbringen müssen. Diese Tests, die teilweise nur aus 6 Fragen bestehen, haben nur das Manko, dass sie im Prinzip jeden der Risikogruppe zu ordnen, denn wer kann den Satz: "Ich kann besser einschlafen, wenn ich Alkohol getrunken habe" schon mit "nein" beantworten - jemand der noch nie getrunken hat und damit keine Erfahrungen gesammelt hat, ansonsten ist es eine dazugehörige Nebenwirkung, was noch nicht sagt, dass man ihn dazu benutzt um einschlafen zu können, aber das fragt der Test ja nicht, das schlussfolgert der Auswerter!
Wir befinden uns in einer Art Dauerselbstbeobachtung, weil es für unsere Generation dazu gehört: Kaum eine Website kommt ohne den "Teste-dich"-Button aus, keine Jugendzeitschrift wird gelesen, wenn nie ein spannender "Psycho"-Test darin ist. Durch eine sich rasant verändernde Umwelt sind wir verunsichert und suchen in diesen Tests ein wenig Halt oder Klarheit oder irgendetwas anderes, was uns beruhigt.
Alle Generationen vor uns erhielten entweder von der vorhergehenden Generation der Alten und Weisen, die das Unheil vorausahnen konnten einen (meist abwertenden) Namen oder wurden 20 Jahre später von Soziologen und anderen Volksbeobachtern klassifiziert, siehe "Generation Kriegskinder" oder "Generation 68". Unsere Generation schafft es durch ständige Selbstevaluierung sich von außen zu betrachten und sich ständig selbst Namen zu geben und diese, wenn nötig, ständig zu hinterfragen und zu korrigieren.
Wir sind nicht "Generation Rucksack", "Generation Praktikum", "Generation ewige Jugendliche" oder "Generation Bachelor"- Wir sind GENERATION SELBSTREFLEXION!
Hoffentlich werden zukünftige Soziologen dankbar sein dafür sein, dass wir ihnen die viele Arbeit uns zu klassifizieren abgenommen haben.